Vor ca. 150 Jahren entstanden die drei großen katholischen Korporationsverbände, nämlich der Cartellverband
der Katholischen Deutschen Studentenverbindungen (CV), der Kartellverband Katholischer
Deutscher Studentenvereine (KV) und der Verband der wissenschaftlichen katholischen Studentenvereine
Unitas (UV). Die drei Verbände CV, KV und UV sind, wie der Name schon sagt, katholische
Verbände. Sie sind daher im Gegensatz zu anderen Dachverbänden unpolitisch und nichtschlagend, d.h.
sie lehnen das Schlagen von Mensuren ab. Ein Unterschied unter den katholischen Verbänden
besteht darin, dass im Gegensatz zu KV und UV der CV Farben trägt. Der CV, KV und UV stellen zusammen
ca. 40 % der korporierten Studenten.
Die katholischen Verbände stellen in der Vielfalt der anderen Korporationsdachverbände eine Gruppe mit
sich gleichenden Interessen dar. Sie sind dabei auch die weitaus größte Gruppe. Die Unterschiede
zwischen dieser Gruppe und anderen Verbindungen/Dachverbänden führte unter den Münchner katholischen
Verbindungen zu der einhelligen Meinung, sich in einem eigenen Arbeitskreis unabhängig von
anderen Verbindungen/Dachverbänden selbst darzustellen.
Aus diesem Sachverhalt heraus wurde 2001 der Kreis "Katholischer Korporationen Münchens“ (KKM)
ins Leben gerufen. Damit vertreten die katholischen Verbindungen Münchens sich selbst und werden von
keinem anderen Kreis vertreten.
Selbstverständlich führt der KKM über das Jahr eine Anzahl von gemeinsamen Veranstaltungen durch:
Zu Semesterbeginn beteiligen sich die Verbindungen des KKM am Semesterantrittsgottesdienst in St. Ludwig,
anschließend laden sie zu einem gemütlichem Ausklang ein.
Im Fasching wird der Festball "Gaudeamus" im Deutschen Theater mit ca. 1.100 Besuchern gefeiert.
Weitere Informationen und Kartenbestellung unter